Wertvoller Naturraum
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Die Tierwelt der Trockenrasen:  ein Fülle seltener Arten

Heidelerche (Lullula arborea), Baumpieper (Anthus trivialis) und Neuntöter (Lanius collurio), Zauneidechse und Schlingnatter, viele verschiedene Insektenarten wie z. B. die Rot- und Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda-Arten), die Rotflügelige Schnarrschrecke (Psophus stridulus), äußerst seltene Schmetterlingsarten wie Segelfalter und Schwalbenschwanz und verschiedenste Bläulingsarten in großer Zahl, Widderchen oder der überaus seltene Schmetterlingshaft (Ascalaphus longicornis) – ein äußert seltener Netzflügler, Wildbienen, Wanzen und viele, viele mehr. Zikaden, darunter auch eine seltene Singzikaden- und Blütenzikadenart, die Lauer und das Weinhähnchen erfüllen mit ihrem Gesang warme Sommernächte und verbreiten Mittelmeerstimmung. Sogar bei den Schnecken, die man eher in feuchteren Lebensräumen vermutet, gibt es hier äußert seltene Arten: Quendelschnecke (Candidula unifasciata), Märzenschnecke (Zebrina detrita) und Heideschneckenarten (Helicella itala) fallen besonders auf, denn sie entfliehen bodennaher Hitze, indem sie an den Stängeln der Gräser und Kräuter hochkriechen, in luftiger Höhe sich anheften und ihr Gehäuse mit einem kleinen Kalkdeckel verschließen, um die Zeiten extremster Trockenheit und Hitze zu überdauern.

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