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Entbuschung von Streuobstflächen mit mageren Flachlandmähwiesen

Durch zum Teil langjährige Nutzungsaufgabe sind die Streuobstwiesen mit mageren Flachlandmähwiesen teilweise stark verbuscht und haben dadurch ihren Habitatcharakter verloren bzw. sind in einem schlechten Erhaltungszustand. Damit einher geht der Verlust als Lebensraum sowie dessen Funktion als Ausbreitungs- und Verbundfläche für zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten der mageren Flachlandmähwiesen. Wegen der Verbuschung können diese Flächen derzeit nicht mehr gemäht oder in eine Beweidung einbezogen werden und die Obstbestände werden nicht mehr genutzt.

Zielsetzung der Maßnahme ist die Wiederherstellung von Streuobstwiesen mit mageren Flachlandmähwiesen als Teil des Trockenverbundsystems entlang der Muschelkalkhänge. Dazu soll auf verbuschten Flächen der Baum- und Strauchbewuchs (Schlehengebüsche, Wildtriebe etc.) entfernt werden. Das Schnittgut wird nach Möglichkeit einer energetischen Verwertung zugeführt. In den darauf folgenden zwei Jahren wird eine Nachpflege durchgeführt, um den Erfolg der Maßnahme zu sichern. Nach den Entbuschungsmaßnahmen werden die Flächen in ein Beweidungs- oder Mahdsystem integriert und dadurch langfristig offen gehalten.

 

Magere Flachlandmaehwiese 2
Magere, blütenreiche Wiese mit Wiesen-Salbei