Wertvoller Naturraum
attraktive Kulturlandschaften
Main - Saale - Wern

Sandmagerrasen

Am „Saupurzel“ bei Karlstadt wurden gegen Ende der letzten Eiszeit feine Sande aus dem Urtal des Mains auf die Höhen verweht. Auf den sandigen, extrem trockenen und nährstoffarmen Ablagerungen mit niedrigem pH-Wert bildeten sich magere Rasengesellschaften mit sehr vielen seltenen Arten aus. Nur hier kommen im Projektgebiet Silbergras (Corynephorus canescens), Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium), Sand-Grasnelke (Armeria elongata) und Berg-Rapunzel (Jasione montana) vor – um nur einige wenige Besonderheiten zu nennen. Der bloße Sand wird an vielen Stellen nur noch von Flechten bedeckt. Sandbienen graben ihre Nisthöhlen in den feinen Sandboden und sogenannte „Ameisenlöwen“, die Larven der an Libellen erinnernden Ameisenjungfern, warten am Grunde ihrer Sandtrichter auf Beutetiere.

Helichrysum
Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium)

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